Freitag, 7. April 2017

4. Jahresverlauf

Der Jahresverlauf sollte unbedingt die Präzession beinhalten. Auffällig ist die Berechnung des Swarog mit 25'920 Jahre, wie bereits erwähnt. Heute wird dieser Zyklus von der Wissenschaft mit einem Zeitraum von etwa 25'700 bis 25'900 angegeben.

An dieser Stelle ist anzumerken das die Jahreszyklen unterschiedlich verlaufen. Für uns Menschen ist dies wenig auffällig, wir nehmen es kaum wahr, ob das Jahr nun einen Tag mehr oder weniger hat. Im gesamt Zyklus der Erde auf 25'920 Jahre hoch gerechnet macht ein Tag alle 4 Jahre immer hin einen Unterschied von 6'480 Tagen (oder gerundet 17 3/4 Jahre, wenn man mit 365,2422 Tage pro Jahr rechnet wie es die Maya taten).

Bei dem Thema Atomuhren wird es interessant. Die Koordinierte Weltzeit (UTC, Universal Time Code) ist der Zeitstandard, von dem die Ortszeiten aller Zeitzonen abgeleitet werden. Die UTC basiert primär auf der kombinierten Zeitmessung von 260 Atomuhren, ausgedrückt als Internationale Atomzeit (TAI für französisch Temps Atomique International). Atomuhren messen die exakte Länge von Sekunden, sie tun dies mit einer Genauigkeit mit einer Zeitabweichung von 1er Sekunde in etwa 100 Millionen Jahren. 

In Wirklichkeit Mogeln die Atomuhren um diese angebliche Genauigkeit zu erreichen: Schaltsekunden gleichen nämlich die Uhrzeit mit Erdrotation ab. Das heißt, Schaltsekunden werden zu unseren Uhren (UTC) hinzugefügt, damit dieser Zeitunterschied zwischen Atomzeit und der tatsächlichen Länge eines Erdentages nicht zu groß wird, dies ist die offizielle gültige Uhrzeit, welche die sich verlangsamende Erdrotation widerspiegelt. Bevor die Zeitverschiebung zwischen Atom- und Sonnenzeit auf 0,9 Sekunden anwächst, wird zur UTC eine Schaltsekunde hinzugefügt. 

Jetzt denken sie ja was soll's eine Sekunde auf 100 Millionen Jahre. Eben nicht, die tatsächliche Abweichung schwankt täglich, wird also daher auch täglich angepasst und ist somit eine Mogelpackung. Das ist gravierend, die TAI geht Momentan um 37 Sekunden vor UTC.

Noch mal zum Verständnis:
  • UTC – Koordinierte Weltzeit, von der unsere Uhrzeit abgeleitet wird
  • TAI – Internationale Atomzeit, gemessen von Atomuhren
  • UT1 – mittlere Sonnenzeit am Nullmeridian, basiert auf der tatsächlichen Erdrotation
Also die TAI wird mit der UT1 abgeglichen und zeigt gegenüber unserer UTC eine Versatz von 37 Sekunden Vorsprung. Wir sind also jeden Tag 37 Sekunden zu spät gegenüber der Erdrotation. 

Und dann wäre da noch das Problem mit dem Nullmeridian. Der Nullmeridian ist ein senkrecht zum Erdäquator stehender und von Nord- zu Südpol verlaufender Halbkreis. Wir wissen aber das die Erde schräg zur Sonne steht und eine taumelnde Bewegung vollzieht. Bezieht man sich also auf die Sonnenzeit und die Erdrotation wissen wir das die tatsächliche Sonnenzeit keine mittlere Sonnenzeit kennt. Dies könnt Ihr wunderbar mit Google Earth nachvollziehen, wenn Ihr nach dem Starten des Programms, den Button für den Verlauf der Sonne anschaltet und mit dem Schieberegler hin und her spielt. Man sieht den schräg zu den Zeitzonen laufenden Sonnenaufgang. 

Nullmeridian und Sonnenzeit
Screenshot an Google Earth

Die Zeitzonen im Einzelnen

Die Zeitzonen Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinierte_Weltzeit

Die tatsächliche Sonnenzeit die wir erleben, steht mit der tatsächlichen Uhrzeit in keinerlei Zusammenhang.

Bei dem folgenden Bild Zeitgleichung wird dies besonders deutlich. Diese Bild stammt von Spiropaint. 

Quelle: http://www.trigonal.at/ellipse/
Na klar, werden jetzt die Superschlauen schreien, das kennen wir doch alle,das die Tage kürzer und länger werden, je nach Jahreszeit. Aha ...?! 

Die Sonnenzeit beträgt also mal mehr - mal weniger Zeit. Der kürzeste Tag zur Wintersonnenwende beträgt, großzügig gerundet, 7 3/4 Stunden, der längste Tag zur Sommersonnenwende beträgt, großzügig gerundet, 15 1/2 Stunden der Sonnenzeit. Diese beiden Werte unterscheiden sich dann ja auch wieder je nach Standort in einem Zeit Versatz von plusminus 2 Stunden. Man überlege sich das, was das mit dem Körper anrichtet wenn wir alle einer Einheitlichen Zeit folgen. 

Was mich zum Thema Jetlag bringt. Als Jetlag (Zeitzonenkater) wird eine nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftretende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus bezeichnet. Nach der schnellen Reise über mehrere Zeitzonen ist die innere Uhr nicht mehr mit der neuen Ortszeit synchron. Nun sollte man meinen das diese Phänomen nur dann auftritt wenn man sich über eine lange Strecke hinweg bewegt. Aber schon die Alljährliche Zeitumstellung, wie im Vorwort erwähnt, von nur einer Stunde, löst eben solche Schlaf-Wach-Rhythmus Störungen aus. Nicht bei jedem Menschen und auch der Verlauf von Sommer zu Winter Zeit Umstellung ist unterschiedlich und sehr individuell empfunden, doch es hat Einfluss auf unseren menschlichen Metabolismus. Warum ist das so? ... wenn wir doch gar keine Zeit empfinden können. 

So jetzt muss ich noch mal weiter ausholen, die oben angegebenen Sonnenzeiten, beziehen sich also nur, auf die Erdteile, welche direkt durch die Taumelbewegung der Erde einen anderen Sonnenverlauf erleben. Bei den Erdteilen zwischen dem nördlichen und dem südlichen Wendekreis sollten also die Sonnenstunden immer gleich sein, dazwischen liegt ja auch der Äquator, also müssten auch hier die Sonnenzeiten immer die gleichen sein, der einzige Unterschied zum Äquator liegt im Sonnenaufgang, da die Sonne mal rechts und mal links vom Äquator erscheint. 


https://archivmedes.blogspot.de/2014/07/megaltih-kultur-sogenannte-ewige.html?q=kalender

https://www.timeanddate.de/zeitzonen/schaltsekunden-erklaerung

http://www.trigonal.at/ellipse/

https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinierte_Weltzeit

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende


Anmerkung: ich habe diese Seite jetzt schon mal frei geschaltet, es fehlt aber noch ein bisschen was, jedoch warten andere Forscher auf diesen Beitrag.
Es gibt da noch ein Problem der Zeitzonen, da der gefühlte Zeitverlauf dem Licht angepasst ist und der Brechungsindex des Polarisationsmusters / Prisma dieses verändert. Diesen Satz verstehen vermutlich nur Hardcorephysiker, denn an dieser Stelle kommt die Gravitation ins Spiel. Ein reiner Mathematiker wird hier behaupten ... aber aber aber ...!



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